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Der Haupbahnhof am Rosenauberg bis 1912

Am 1. Juli 1846 wurde der Hauptbahnhof am Rosenauberg, der den früheren Bahnhof am Roten Tor ersetzen sollte, eröffnet. Damit hatte der Alte Bahnhof, der heute als Straßenbahndepot genutzt wird und besichtigt werden kann, ausgedient. Der neue Bahnhof wurde schon so früh gebaut, da man sehr schnell erkannte, dass der alte, mit nur

einem Gleis, nicht genügte, um Augsburg mit Städten in allen Himmelsrichtungen zu verknüpfen. Durch die Verlagerung des Bahnhofs vor die Tore der Stadt wurde Augsburg zu einem Knotenpunkt Süddeutschlands, wodurch die Industrie, in Augsburg besonders die Textilindustrie, einen entscheidenden Schub erhielt. Die Bahn war wegen ihres Bedarfs an Kohle, Eisen und Stahl die treibende Kraft des Industrialisierungsprozesses in Deutschland. Sie trug maßgeblich dazu bei, die Märkte im bis dahin zersplitterten Deutschland zu verbinden und miteinander zu verknüpfen. Die Bahn galt darüber hinaus als Symbol des Fortschritts und wurde zu einem Treffpunkt für die Bevölkerung.1847 wurde die Eisenbahnlinie zwischen Augsburg und Donauwörth eröffnet. Vier Jahre später erweiterte man das Netz nach Nürnberg. Die Bauarbeiten konnten erst nach zehn Jahren beendet werden. Im Jahr 1852 bereits erfolgte die Streckenerweiterung nach Süden bis Kempten und 1854 genehmigte Max II. , Sohn Ludwigs I. , den Bau der Bahnstrecke nach Ulm. Damit war Augsburg nach allen Richtungen hin vernetzt. Bald war der Verkehr zwischen Augsburg und München so angestiegen, dass die Strecke zweigleisig ausgebaut und 1862 in Betrieb genommen wurde.1875 erweiterte die Bahn schließlich in nordöstlicher Richtung bis nach Ingolstadt. Diese weiteren Ausbauten des Eisenbahnnetzes um Augsburg herum bestärkten dessen Stellung als Verkehrszentrum zwischen den wichtigsten bayrischen Städten, wie der Nationalökonom Friedrich List schon 1829 prognostiziert hatte: "Nürnberg und Augsburg werden Zentralpunkte des inneren Verkehrs und des Zwischenhandels, wozu sie durch ihre Lage, Industrie und ihr Kapital berufen sind."

Die Bahnhofsbauten waren ein Reflex der Zeit der Industrialisierung. Bahnhöfe wie in Regensburg und in Augsburg spiegeln deutlich die Bedeutung der Eisenbahn in der Gründerzeit wieder. Man kann die Weitsicht der Ingenieure und Architekten des Eisenbahnbaus und Bahnhofs nur bewundern, werden doch noch heute das Netz sowie der Bahnhof selbst den Erfordernissen einer mobilen Gesellschaft des 3.Jahrtausends eingermassen gerecht. In zunehmender Weise wurde sich die Bahn auch ihrer Pflicht bewußt, für das Wohl der Reisenden Dienstleistungen anzubieten. Am 18. April 1907 gab der "Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs in Augsburg" den Anstoß zur Verschönerung des Bahnhofsvorplatzes. Die Umbauten dauerten bis 1913 und sie waren dringend erforderlich, um den Bahnhof dem veränderten Verkehrsaufkommen anzupassen. Das Eisenbahnnetz wies eine rasante Entwicklung auf. Im Jahre 1840 wurde die Eisenbahnstrecke von 518 km auf 58600 km im Jahre 1909 erweitert. Der Fortschritt der Bahn war nicht aufzuhalten, und so wurde 1912 die erste elektrische Bahn in Betrieb genommen. Daraufhin wurden große Teile des Eisenbahnnetzes elektrifiziert.





Der Ursprung des (Flur-)Namens „Rosenau“ liegt in den „Rössen“. Das waren Wasserarme oder Wasserlachen der längst eingefassten Wertach, dem zweitgrößten Fluss Augsburgs. “Au” (auch “Flussaue”) bezeichnet eine vom wechselnden Hoch- und Niedrigwasser geprägte Niederung entlang eines Baches oder Flusses.

Info

Quellen und Literatur:

Verfasser: Thomas Schmierer, Alexander Singer