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Auf´s Abstellgleis geschoben: Randgruppen am Bahnhof

Ältere und behinderte Personen haben auch oft Probleme beim Ein- und Aussteigen. Nur selten finden sich Personen, die ihnen dabei helfen. Seit den neunziger Jahren versucht man, den Bahnhof für Randgruppen attraktiver zu gestalten. Die Bahnhofsmission hilft zum Beispiel alten und behinderten Menschen zu ihren Zügen zu gelangen. Sie hilft ihnen bei Problemen wie zum Beispiel, wenn sie überfallen werden oder sie nicht nach hause kommen. Außerdem wurden Lifter zu den Bahnsteigen angebracht, die ihnen helfen sollen die Treppen hinauf bzw. hinunter zu gelangen.




Auch am Beispiel Bahnhof zeigt sich, dass Senioren und Behinderte in der Gesellschaft immer noch Randgruppen darstellen. Lange Zeit wurde auf sie keine Rücksicht genommen. Man kann beispielsweise nur über Treppen zu den Bahnsteigen gelangen. Dies stellt für Behinderte und Senioren oft ein großes Problem dar. Senioren, die nicht mehr so lang und weit laufen können, fällt es oft schwer, so viele Treppen zu steigen und Behinderte, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, haben keine Möglichkeit, die Treppen alleine hinunter- bzw. hinauf zugelangen. Ein weiteres Problem für diese Randgruppen ist, dass auf den Bahnsteigen nur wenig Sitzmöglichkeiten vorhanden sind.


Entgleist - Problemgruppen am Bahnhof

Im Allgemeinen hat der Bahnhof seinen Treffpunktcharakter weitgehend verloren.. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen, das meist mit Hektik verbunden ist. Der Bahnhof ist höchstens ein kurzer Aufenthaltsort für diejenigen, die auf Züge oder auf Bekannte warten müssen. Es gibt allerdings Problemgruppen, für die der Bahnhof mehr als nur eine Durchgangsstation darstellt und für die Zeit keine Rolle spielt. Obdachlose, Punker, Alkohol- und Drogenabhängige nutzen den Bahnhof als Bleibe.

Er dient als Schutz vor Kälte und Regen und hilft ihnen, den kalten Winter zu überstehen. Mehr noch ist der Bahnhof ein Treffpunkt, an dem sie Gleichgesinnte finden. Sie schließen sich zu Gruppen zusammen, in denen sie sich gegenseitig bestärken und sich geborgen fühlen.



So schaffen sie es, aus ihrer Isolation „auszubrechen“ Sie nutzen das ständige Kommen und Gehen der Reisenden, mitunter um Geld von ihnen zu „schnorren“. Oft werden sie nicht geduldet, da sie dem Ansehen des Bahnhofs und der Stadt schaden. Die Gesellschaft versucht, die Augen vor dem Problem zu verschließen, deswegen verweist die Bahnhofsdirektion diese Randgruppen aus dem Bahnhofsgebäude. Sie sind allerdings immer noch auf dem Bahnhofsareal anzutreffen. Dies zeigt, wie wichtig der Bahnhof für sie ist. Eine Hilfe für sie ist die Bahnhofsmission. Dorthin können sie gehen, wenn sie Probleme haben und können einen heißen Kaffee oder Tee trinken.

Info

Verfasser : Stefanie Weyrich, Claudia Hopp, Eva Kottmair, Max Barke