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Die Augsburger Lokalbahn

Nachdem zwischen 1840 und 1875 immer mehr Eisenbahnlinien an das Augsburger Netz angeschlossen wurden, plante die Stadtverwaltung einen Eisenbahngürtel rund um die Stadt und gründete zu diesem Zweck die Aktiengesellschaft „Augsburger Lokalbahn“. Am 10. November 1890 nahm die Augsburger Lokalbahn ihren Betrieb auf. Mit mehr als 85 km Schienen entwickelte sie sich zum größten Transportunternehmen Augsburgs.

Weil die Lokalbahn die Versorgung vieler Industriebetriebe mit Rohstoffen ab Hauptbahnhof übernahm, war sie aus dem wirtschaftlichen Leben der Stadt nicht mehr wegzudenken. Bereits am 1.5.1892 wurde der offizielle Bahnbetrieb aufgenommen. Nachdem Göggingen und Pfersee bereits an das Schienennetz angeschlossen worden waren, wurde am 1.5.1901 schließlich die Linie III nach Haunstetten eröffnet, auf der neben dem Güterverkehr auch der Personenverkehr aufgenommen wurde. Der Personenverkehr wurde jedoch 1927 wieder eingestellt und von der Straßenbahn übernommen.Als schließlich 1926 die Linie IV nach Lechhausen in Bertrieb genommen wurde, war das Lokalbahnnetz im wesentlichen fertiggestellt. Nach dem 2. Weltkrieg war es die Hauptaufgabe der Lokalbahn, den Personentransport innerhalb der Stadt zu gewährleisten und industrielle Abfälle abzutransportieren. Für den Transporte zu den amerikanischen Verpflegungsämtern in Augsburg wurden jedoch Sonderzüge benutzt und Sonderlokomotiven eingesetzt, die Rangierzwecken dienten.



Durch unzureichende Versorgung mit Arbeitskräften und die Betriebsstillegung wegen Kohlenmangels an einzelnen Tagen war der reibungslose Verkehr in den 50er Jahren nicht gewährleistet. Heute stellt die Lokalbahn wieder ein wichtiges Transportmittel für Industriegüter dar, und nachdem sie 1998 Zugleistungen auf Strecken der Deutschen Bahn AG übernahm ist ihre Bedeutung sogar noch gestiegen.

Quelle: Erhart, Ernst, Eisenbahnknoten Augsburg; München, 2000, S. 27-32

Verfasser: Simeon Bauer, Robert Bertossi im Jahr 2000



Augsburger Localbahn GmbH

Rechtsform GmbH
Gründung 1889 AG
1961 Umwandlung in eine GmbH.
Sitz Augsburg, Deutschland
Leitung Udo Schambeck (2008)
Mitarbeiter 41 (2008)
Umsatz 4,2 Mio. EUR (2007)
Branche Transport, Logistik
Website www.augsburger-localbahn.de

Die Augsburger Gasbeleuchtungsgesellschaft ist Mitbegründer der Augsburger Lokalbahn, mit der auch die Kohlen in das Gaswerk gefahren wurde. In den 30er Jahren bediente die AL immerhin 130 Anschließer.

Sie betreibt ein Gleisnetz von 41 Kilometer Länge im Augsburger Stadtgebiet (Augsburger Ringbahn), das die Industriegebiete in den Stadtteilen Haunstetten (Siehe auch Ehemaliger Bahnhof Haunstetten), Lechhausen und Göggingen erschließt und zu dem ein kleiner Rangierbahnhof gehört. 1925 begann man mit dem Bau der Güterverkehrslinie der Augsburger Localbahn nach Lechhausen. Im Zuge der Baumaßnahmen kam es zur Errichtung der größten Localbahnbrücke über den Lech, mit einer Spannweite von 118 Metern und einem Gewicht von 300 Tonnen. Auf diesem eigenen Netz und auf Gleisen der Deutschen Bahn in der Umgebung von Augsburg betreibt die AL Güter- und Werksverkehr mit einem Transportvolumen von insgesamt 1,25 Millionen Tonnen pro Jahr (Stand 2010).

43 Mitarbeiter; 9 Diesellokomotiven, davon 5 Streckenloks und 4 Rangierloks; (Stand 2009).

Im Jahre 1997 hat die Augsburger Localbahn den Güterverkehr zwischen Augsburg und Schongau von der Deutschen Bahn AG übernommen. Seither machen sich die, extra für diesen Zweck angeschafften, orangeroten V100.4 der AL ein bis zweimal täglich von Augsburg auf den Weg nach Süden - und natürlich auch wieder zurück. Meist erfordert das steigende Frachtaufkommen den Einsatz einer Doppel- oder gar Dreifachtraktion.

Eigene Fahrzeuge besitzt die Localbahnverwaltung seit 1913. So erwarb man damals drei Bayerische D VIII. Eine stärke ELNA-Lokomotive wurde 1928 angeschafft. 1940 und 1941 wurden zwei Bayerische D VII in Dienst gestellt. In den 1950er Jahren wurden erneut Bayerische D VIII und Bayerische D VII gekauft. Anschließend wurden die Dampflokomotiven Schritt für Schritt verkauft oder außer Dienst gestellt und durch Diesellokomotiven ersetzt. Dazu gehörte eine kleine Diesellok der Kölner Deutz-Werke sowie die bis heute eingesetzten Rangierlokomotiven von Krauss-Maffei.


Lokalbahnbrücke über die Wertach

Die AL setzt aktuell im Rangierdienst vier Rangierlokomotiven des Typs Krauss-Maffei ML 440 C von Krauss-Maffei Lokomotiven des Typs ML 440 C von der Augsburger Localbahn


Das Foto zeigt die Lok der AL - Baugleich in anderer Farbe von den Eisenbahnfreunden Wetterau (da von der AL kein Foto vorhanden)

(Loks Nr. 21 bis 26) aus dem Jahr 1956 ein. Im Streckenverkehr werden sechs in den Jahren 1998 bis 2000 remotorisierte Diesellokomotiven (AL 41–46) des Typs V 100 der Deutschen Reichsbahn (DR) eingesetzt. Von den V100-Dieselloks gehen Schallemissionen aus, die niedriger als beim LKW-Verkehr liegen, da diese Loks remotorisiert und modernisiert wurden. Der Betrieb ist rund um die Uhr gestattet. Der Streckenverlauf der Localbahn führt teilweise durch dicht bewohntes Gebiet. So liegt auch der Rangierbereich mitten in einem Augsburger Wohngebiet. Die negative Einstellung der Bürger zu den nächtlichen Schallemissionen wird oft in öffentlichen und lokalpolitischen Veranstaltungen deutlich.

Siehe auch Ehemaliger Bahnhof und Strecke der Augsburgerlocalbahn Haunstetten

Besonders interessieren uns historische und Neuere Aufnahmen von Haunstetten und anderen Bahnhöfen und Gleisen Augsburgs. Postkarten Bitte vor 1970, sonst dürfen wir diese hier nicht zeigen. Egal wie alt und in welchem Zustand. Gerne digitalisieren wir Ihre alten Aufnahmen. Das Original behalten auf Wunsch selbstverständlich Sie, die digitale Kopie zeigen wir hier allen Interessierten.



Gesellschafterstruktur: 2014


  • Adolf Präg GmbH & Co. KG, Kempten
  • UPM GmbH, Augsburg
  • Stadt Augsburg
  • Stadtwerke Augsburg Holding GmbH
  • Augsburger Verkehrsverbund GmbH AVV

Das Relikt ist ein Perle - ein Studie der Hochschule Augsburg (2012)

Für den Logistikstandort Augsburg ist die Augsburger Localbahn (AL) eine Perle. Die AL kann sofort und strategisch genutzt werden, um Augsburg als Umweltstadt voranzubringen, indem sie zum einen den Supply Chain Standort Augsburg mit einer nachhaltigen Logistik an internationale Wertschöpfungsketten anbindet und zum anderen Motor für Augsburg als Umschlagzentrale schienengebundener Verkehre wird. (mehr PDF...).

Augsburger Localbahn - Gebrauchte, Ungültige Sammleraktie

Augsburg, 01.06.1942, 1.000 RM, Nr. 3947, QF A4, blau/ocker, selten!
Die Gesellschaft wurde am 22.03.1889 gegründet und betrieb zunächst die Augsburger Ringbahn. Die Strecke mit einer Länge von 8,4 km wurde am 01.05.1892 eröffnet. Später kamen die Strecken Augsburg - Göggingen - Pfersee und Augsburg - Haunstetten dazu. 1942 wurde das Kapital um 800 Aktien á 1.000 RM erhöht. 1962 erfolgte die Umwandlung in eine GmbH.
Ausruf (E087) 240,00 €



Eine andere Aktie ging für 8000 € weg Info Demnächst

 


Augsburger Localbahn - Lokbilder

DR Class V 100

AL 41 der Augsburger Localbahn im Bahnhof Schongau AL 42 Fuchstalbahn Landsberg AL 46 Fuchstalbahn Landsberg 01
AL 46 Fuchstalbahn Landsberg 02 AL 46 Fuchstalbahn Landsberg 03 AL 46 Fuchstalbahn Landsberg 04
AL 46 Fuchstalbahn Landsberg 05 AL V100 ML440C -
Für Modellbahnfreunde und solche, die es werden wollen, gibt es jetzt auch die Lok der Lokalbahn zu kaufen, vom Hersteller BRAWA.
Güterzug-Lokomotive AL 41 der Augsburger Localbahn und abgestellte Güterwagen im Bahnhof Schongau
VT 214 der Bayerischen Regiobahn und AL 41 der Augsburger Localbahn im Bahnhof Schongau Fabrikschild_V_100 Gtm-2300
 
V100-fuehrerstand Bedieneinheit-PZ80  

Insgesamt wurden von den Loks 1146 Stück gebaut, 748 als V 100.1, 120 als V 100.2, 86 als V 100.4 und V 100.5 sowie 190 Loks als V 100.2 und V 100.3, die nach China exportiert wurden (werksinterne Bezeichnungen der Varianten, nicht zu verwechseln mit den Baureihennummern). Die Lokomotive ist doppeltraktionsfähig.

Nach den ersten 3 Prototypen kam eine weitere "Vorauslok" (V 100 003) und schließlich wurde die erste Serie (V 100 004 bis V 100 043) im Jahr 1966 ausgeliefert. Weitere Maschinen wurden - in der Zwischenzeit verbessert- ab 1968 ausgeliefert. Die Serienmaschinen hatten einen 12 Zylinder-Dieselmotor mit 1000 PS, im Gegensatz zur V 100 001 mit 900 PS.

Technische Daten der V100 der DR

Achsfolge: B' B'
Treibraddurchmesser: 1000 mm
LüP: 13 940 mm
Gesamtachsstand: 9300 mm
Drehgestellachsstand: 2300 mm
Höchstgeschwindigkeit: 100 km/h
Dienstlast: 64 t
Die Aufbauten selbst haben keine tragende Funktion. Sie dienen als Witterungsschutz und zur Senkung des Geräuschpegels. Im vorderen Vorbau sind der Dieselmotor und die Kühlanlage untergebracht. Alle Aggregate sind durch Seitentüren und eine abnehmbare Dachhaube zugänglich. Der Kühlervorbau besitzt eine Stirnwandtür für den Zugang zu den Lüftermotoren. In den Seitentüren des Kühlervorbaus befinden sich die Luftfilter. Der hintere Vorbau umschließt den Heizkessel, der den Dampf für die Zugheizung liefert. Das Führerhaus der Lokomotive ist für Einmannbedienung ausgelegt und besitzt jeweils in Fahrtrichtung rechts einen Führerstand mit verstellbarem Sitz und auf der jeweils linken Seite einen weiteren Sitz.

Siehe auch Ehemaliger Bahnhof und Strecke der Augsburglocalbahn Haunstetten

Info

Zusammengestellt 2014 aus Archiv von P.H. Bildnachweis in Gallerie