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Die Rolle des Bahnhofs in der Bewältigung des Vertriebenenstromes 1946/47

1946 trafen aus den Sudetendeutschen Gebieten täglich hunderte von Flüchtlingen und Vertriebenen am Augsburger Bahnhof ein. Im Zeitraum von nur neun Monaten (28. Januar bis 29. Oktober) kamen 184 offizielle Vertriebenentransporte in Schwaben an, davon 167 in Augsburg. Im Schnitt fasste einer dieser Transport 1200 Menschen. Insgesamt wurden im Schienenverkehr 198.297 Vertriebene aus dem Raum Böhmen, Mähren, Oberschlesien, Ost - und Westpreussen nach Schwaben, davon 97% nach Augsburg befördert. Hinter ihnen lagen Tage und Wochen herbster Enttäuschung und bitterster Not. Oftmals über Nacht von Haus und Hof vertrieben, waren die Menschen tagelang in überfüllten Vieh- und Güterwägen zusammengepfercht gewesen. Sie kamen übermüdet, geschwächt und hungrig an, und besaßen nur noch das, was sie an dem Leib hatten oder mit ihren Händen tragen konnten, wenige Habseligkeiten in Schachteln, Säcken und Koffern.



Wegen der Zerbombung Augsburgs konnten in den drei Flüchtlingslagern nur wenige Tausende aufgenommen werden. Über 190.000 Menschen wurden von der amerikanischen Besatzungsmacht in die umliegenden Dörfer verfrachtet und zwangsweise für die Übergangszeit bei Familien mit mehr als zwei Zimmern bzw. in Barackenlagern untergebracht. Für diese Flüchtlinge bedeutete die Ankunft am Augsburger Bahnhof Neuanfang aber auch gleichzeitig Verlust der Heimat. Erst Ende der 40er / Anfang der 50er Jahre war es den Flüchtlingen in eigene für sie erstellte Wohnungen, bzw. in von ihnen selbst gebaute Häuser zu ziehen. Eine Mustersiedlung für die Integration Sudetendeutscher in ihre neue Heimat ist die Stiftersiedlung in Gersthofen.

Info

Verfasser : Tobias Stadler, Stefan Mayr

Bilder: Archiv P.H.