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Faszination Bahnhof



Als der Bahnhof 1846 erbaut wurde, stellte er und mit ihm vor allem die Eisenbahn einen e-normen technischen Fortschritt dar. Die Leute waren fasziniert von der Größe und der Schnelligkeit der Eisenbahn, da diese für sie etwas Neues darstellte und sie in Erstaunen versetzte. Doch dieses Staunen über das Neue, Unbekannte schlug bei einigen Leuten auch in Angst um.

 

 

Faszination Bahnhof

So bezeichneten manche Leute die Eisenbahn als ein "pustendes und qualmendes Ungeheuer", aufgrund der Größe, der Schnelligkeit und des Lärms den sie verur-sachte. Diese Angst und das Unbehagen der Bahn gegenüber wurde auch dadurch verstärkt, dass Probleme mit Tieren auftraten. So beklagten sich die Menschen, dass dort wo die Eisenbahn nah an Landstraßen vorbei-führte, die Pferde scheuten und es wurden Zäune zur Abgrenzung gefordert. Heute, im Zeitalter von Computern und allerlei anderen technischenErrungenschaften, versetzt die Größe und die Schnelligkeit der Eisenbahn die Leute kaum noch in Erstaunen. Eine Gruppe gibt es aber auch heute noch, die von den Zügen und der Eisenbahn fasziniert ist: die Kinder. So kann man beobachten mit welch großen, staunenden Augen die Kinder vor den Zügen stehen und diese bewundern.



München-Augsburger Eisenbahn, um 1840

München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft gegründet am 23. Juli 1837. Joseph Anton von Maffei übernahm den Vorstand. Unter dem 3. Juli 1837 hatte sie bereits die königliche Konzession erhalten. Durch Verzögerungen bei der staatlichen Konzessionserteilung hatten sich anfangs Schwierigkeiten mit den Aktienzeichnern ergeben. Mit dem Bau der Strecke wurde Anfang 1838 begonnen. Da in Deutschland wenig Erfahrung im Eisenbahnbau vorlag, mussten ingenieurtechnische Aufgaben ohne Vorbild gelöst werden. So wurde im Haspelmoor eine neue Gründungstechnik genutzt, nach der in Abständen von 90 cm 1,16 m tiefe konische Löcher mit Lehm gefüllt und verfestigt wurden. Für die Lechbrücke bei Augsburg-Hochzoll konnten nur lokale Zimmerleute eingesetzt werden, weil kein festeres Material verfügbar war. Die Schienen mit 24,9 kg/m mussten aus England bezogen werden. Die Schienenstühle wurden von bayerischen Hüttenwerken geliefert. In Augsburg wurde am 3. September 1838 das vom Bahnhof am Roten Tor bis zur Lechbrücke bei Hochzoll bereits liegende Gleis zu einer Eröffnungsfahrt mit Pferden genutzt. In München entstand ein provisorischer Bahnhof in der Gegend der heutigen Hackerbrücke

Eröffnet wurde der Verkehr auf der knapp 62 km langen Strecke in vier Etappen

Datum Abschnitt Länge
1. September 1839 München – Lochhausen 12,5 km
27. Oktober 1839 Lochhausen – Olching 6,6 km
7. Dezember 1839 Olching – Maisach 5,7 km
4. Oktober 1840 Maisach – Augsburg 37,1 km

Der Lech wurde über 20 Jahre lang auf einer 95 m langen Holzbrücke überquert. Es wird berichtet, dass König Ludwig I den letzten Eröffnungstermin auf den Beginn des Oktoberfestes festlegte.

 

Verfasser

 

Stefanie Weyrich, Claudia Hopp, Eva Kottmair, Max Barke + Archiv