Augsburg Cityguides

Augsburg City Rest, Kneipen und Biergärten A-Z

Augsburg Nachtleben

Augsburg Bahnhöfe

Augsburg BUS - Bahnhof

Augsburg Hauptbahnhof 2012

Augsburg Bahnkarten Fahrkarten Bahntickets

Augsburg HBF Zukunft

Augsburg HBF 2016

Augsburg HBF Bahnhof Hauptbahnhof auf alten Postkarten - AK Ansichtskarten

Augsburg Haunstetterstraße

Augsburg Hirblinger Straße

Augsburg Hochzoll

Augsburg Inningen

Augsburg Messe

Augsburg Morellstraße

Augsburg Oberhausen

Augsburg S Bahn

Bahnbetriebswerk

Faszination Bahn

Aller Anfang ist schwer Faszination Bahnhof

Bahnreise in die Vergangenheit

Der Bahnhof als Ort der Begegnung

Menschen am Bahnhof

Bahnhof als "Drehscheibe"

SERVICE
Zügig vorankommen
- oder auch nicht

Bahnangestellte

Kinder am Bahnhof

Pendler

Randgruppen am Bahnhof

Geschichte bis 1910

Geschichte vor 1910

Architektur des
Augsburger Bahnhofs

Augsburg ehem. BHF Roten Tor

Haupbahnhof am Rosenauberg

Ein Bahnhof in der Hallstrasse

Friedrich Bürklein

Friedrich List

Geschichte ab 1910

Geschichte ab 1910

Flüchtlingsstrom 1946/47

Augsburg
DB Deutsche Bahn

Augsburg DB

Berufsbilder

RIS Reisende-Informations-System der DB

Interview mit Bahnhofsmanager

Treffpunkt Bahnhof - Info-Point Augsburg

Interaktiv

Umfragen & Statistik

AL Augsburger Lokalbahn

Die Augsburger Lokalbahn AL von Anfang bis Heute

Ehemaliger Bahnhof Haunstetten der AL

Dampflok der AL -
Augsburger Lokalbahn

Augsburg Ring

Augsburg West

ARCHIV

Archiv Zeitungen Übersicht

1800 - 1910

1910 - heute

Augsburg Bilder in der Gallerie

Mini & Museum

Bahnpark Augsburg

Minni Bahnen

Modell - Bahn

Alte Zuglaufschilder

BahnStempel auf Briefen & Karten

Frachtbriefe Augsburg

Alte Augsburg Bahnkarten Fahrkarten

Alte Augsburg Landkarten

Gallerie - Bilder Bahn, Urlaub + Reise - Gifs für die Webseite

Spenden

DEUTSCHLAND & EUROPA

Reisen - Reisebüro - Flugscheine - Fahrkarten - Hotel

Storys - Reisestorys und Reiseberichte von Exklusiv bis Preiswert und Ausgefallen

 

A - Z

Shop

Parks & Tickets

Stellenangebote - Jobs bei UNS

Friedrich Bürklein (1813-1872)

Am 30. März 1813 wurde Georg Christian Friedrich Bürklein in Burk (Landkreis Dinkelsbühl) geboren. Schon früh bekam er von seiner Mutter Zeichenunterricht. 1828, mit 15 Jahren kam Bürklein dann nach München, wo er die königlich Polytechnische Zentralschule besuchte, auf der er aufgrund seiner zeichnerischen Begabung Architektur studierte. Im darauffolgenden Jahr, 1829, wechselte er auf die Akademie der bildenden Künste, welche der "hohen" Architektur vorbehalten war. Ein Jahr später holte er dann seinen Gymnasialabschluss mit Auszeichnung nach. Professor Gärtner erkannte die Begabung Bürkleins und förderte ihn sehr, indem er ihn zum Beispiel als Zivilpraktikanten übernahm und ihn zu mehreren Studienreisen nach Italien mitnahm. Bei diesen Studienreisen lernte Bürklein die dortige Baukunst kennen, die seine späteren Bauten beeinflussen sollten.

1843 wurde Bürklein als zusätzlicher Architekt bei der Projektierung von Bahnhöfen von Vorstand der obersten Baubehörde (Schierling) vorgeschlagen. Im Februar 1844 trat dann Bürklein als Architekt der Eisenbahnbaukomission bei. Nach dem Tod seines Lehrmeister versuchte nun Bürklein - vergeblich - sich für die Professur Augustus Voigts, der nach Gärtners Tod Akademiedirektor geworden war, zu bewerben. 1849 wurde Bürklein ins Kreisbaubüro der Regierung von Oberbayern in München versetzt, und wurde 1851 Zivilbauinspektor. Er unterrichtete währenddessen auch noch für drei Monate an der Polytechnischen Schule Baukunde, Baumaterialkunde und Architekturzeichnen. König Maximilian II. sah in ihm den Mann um seine Pläne einer neuen Prachtstraße in München zu verwirklichen und allgemeine "stadtverschönernde" Bauten zu entwerfen. So entstand unter seiner Leitung die Maximilianstraße, das Maximilianeum, das Hoftheater und noch vieles mehr in München. 1857 verlieh ihm König Maximilian den Orden I. Klasse des heiligen Michael. Doch wurden Bürkleins Bauten nicht nur gepriesen sondern waren zusehends scharfer Kritik ausgesetzt. Man warf ihm vor, dass die monumentalen Bauten der Maximilianstraße reine Kulissen seien, hinter denen sich unpraktische kleinbürgerliche Wohnungen verbargen. Dem König missfiel auch noch mit der Zeit Bürkleins Stil, weshalb Maximilian ab 1860 alle öffentlichen Bauten Eduard Riedel in Auftrag gab. Aufgrund seiner Überanstrengungen erkrankte Bürklein 1869 und wurde zu längeren Urlauben gezwungen. Seine Krankheit hatte die Folge, dass er geisteskrank wurde und schließlich in die Kreisirrenanstalt Werneck eingeliefert wurde, wo er am 4. Dezember 1872 im Alter von nur 59 Jahren starb.
Literatur: Sender-Rieger Beatrice, Die Bahnhöfe der Ludwig-Süd-Nord-Bahn; Karlsruhe, 1981

Verfasser : Pierre Stallforth

 


Bahnhofsgebäude in Augsburg

ist eine Dreiflügelanlage. Im erhöhten Mittelbau befindet sich die Bahnhofshalle mit elektronischen Anzeigesystemen, Fahrkartenautomaten, einem Informationsstand und Wartemöglichkeiten. Im einen Seitenflügel ist das Kundenzentrum der Deutschen Bahn mit Fahrkartenschaltern untergebracht, im anderen Seitenflügel sind ein Gastronomie- und Shoppingbereich sowie die Bahnhofsbuchhandlung zu finden.

Das Gebäude wurde 1845 erbaut und ist damit "das älteste Bahnhofs-Empfangsgebäude in einer Großstadt der Bundesrepublik, das noch in Betrieb ist" (Inschrift einer Tafel über dem Eingang). Von 1869 bis 1871 hat der Architekt Friedrich Bürklein das Gebäude im Stil des romantischen Spätklassizismus umgebaut.

1869–1871: Augsburg Hauptbahnhof (Umbau im Stil des romantischen Spätklassizismus)

Grabstätte des Architekten Friedrich Bürklein (1813 – 1872) im Alten Südfriedhof in München, Bayern. - Bild von Rudolph Buch

Buch-Shop

Demnächst